Dreier-Hopp: Bedeutung im Sporteignungstest

KI-generiertes Symbolbild: Athlet beim Dreier-Hopp aus dem Stand, Thema Dreier-Hopp
KI-generiertes Bild (Symbolbild). Athlet springt beim Dreier-Hopp aus dem Stand

Der Dreier-Hopp ist ein Sprungtest aus drei aufeinanderfolgenden Sprüngen, die du ohne Anlauf aus dem Stand ausführst. Gemessen wird die Gesamtweite vom Absprung bis zur Landung nach dem dritten Sprung, das Ergebnis zeigt die Sprungkraft und Schnellkraft deiner Beinmuskulatur.

Was der Begriff bedeutet

Der Name setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Dreier“ für die drei Sprünge in Folge, „Hopp“ für den Absprung ohne Anlauf, wie er auch beim Standweitsprung vorkommt, hier aber dreimal hintereinander statt nur einmal. Zwischen den Sprüngen liegt keine Pause, jede Landung ist zugleich der nächste Absprung. Am Ende zählt die Strecke von der Startlinie bis zum Aufsetzpunkt nach dem dritten Sprung.

Details zur Ausführung, etwa ob der Armschwung mitzählt, wie die Füße bei Absprung und Landung stehen müssen oder wie viele Versuche erlaubt sind, legt die jeweils prüfende Hochschule in ihrer eigenen Prüfungsordnung fest. Auf der allgemein zugänglichen Prüfungsseite der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg steht dazu keine Angabe, diese Details liegen uns zum Stand August 2026 nicht vor.

Rolle im Sporteignungstest

Unter den Hochschulen in unserer Übersicht nennt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg den Dreier-Hopp ausdrücklich als Teil ihrer Eignungsprüfung, neben Cooper-Test, Sit-and-Reach-Test und Hindernislauf. Grundlage ist die Prüfungsseite der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Prüfung ist Pflicht für das B.A. Sportwissenschaft-Studium und für das Unterrichtsfach Sport in allen Lehramtsstudiengängen, nicht jedoch für den B.Sc. Sporttechnologie. 2026 liegt der Termin am 12. Juni, die Anmeldung läuft vom 2. Februar bis zum 12. Mai 2026. Ablauf und weitere Teilbereiche zeigt die Seite zur Sporteignungsprüfung der Universität Magdeburg.

Abgrenzung: Dreier-Hopp, Standweitsprung und Weitsprung

Andere Hochschulen mit eigener Sporteignungsprüfung führen ebenfalls einen Sprungtest, nennen in ihrer Disziplinenliste aber nur den allgemeinen Begriff „Sprungtest“. Das betrifft die Universität Koblenz und die RPTU Kaiserslautern-Landau: Ob dort ein Dreier-Hopp, ein Standweitsprung oder eine andere Sprungform geprüft wird, haben wir auf den jeweiligen Prüfungsseiten nicht gefunden.

Klar abzugrenzen ist der Dreier-Hopp vom Weitsprung als Leichtathletik-Disziplin. Der Weitsprung wird mit Anlauf gesprungen und besteht aus einem einzigen Sprung, so etwa an der Bergischen Universität Wuppertal, die den Weitsprung ausdrücklich unter ihren Leichtathletik-Disziplinen führt. Der Standweitsprung wiederum ähnelt dem Dreier-Hopp: Auch er wird ohne Anlauf gesprungen, besteht aber nur aus einem einzigen Sprung statt aus dreien. Der Dreier-Hopp addiert die Weite von drei Sprüngen in Serie und stellt damit höhere Anforderungen an die Reaktivkraft der Beine als ein einzelner Absprung.

Zahlen und Normwerte

Zu Mindestweiten oder Punktetabellen für den Dreier-Hopp liegt uns zum Stand August 2026 keine veröffentlichte Angabe vor. Die Prüfungsseite der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nennt den Dreier-Hopp als Testbestandteil, verweist für die konkreten Anforderungen aber auf eine gesonderte Prüfungsordnung, die dort nicht frei einsehbar ist. Wer die genauen Werte kennen will, fragt am besten direkt beim Fachbereich Sportwissenschaft in Magdeburg nach, etwa über die Kontaktangaben auf der Prüfungsseite.

Verwandte Begriffe

Der Standweitsprung ist die Einzelsprung-Variante desselben Prinzips: ein Absprung ohne Anlauf, gemessen wird die Weite eines einzigen Sprungs. Der Weitsprung gehört zur klassischen Leichtathletik und wird mit Anlauf gesprungen. Sprungkraft und Schnellkraft bezeichnen die körperlichen Fähigkeiten, die der Dreier-Hopp abbilden soll: wie viel Kraft die Beinmuskulatur in kurzer Zeit freisetzt. Weitere Fachbegriffe rund um den Sporteignungstest sammeln wir im Lexikon.